Cold as ice – in Auckland

Oder: wie ich beinahe in Flipflops durch das 15 Grad kalte Auckland gelaufen wäre.

So, nach einem langen Flug von Bali über Singapur nach Auckland kam ich also am Flughafen an und wartete geduldig am Kofferband auf meinen Rucksack. Und wartete, und wartete, und wartete… nur noch drei traurige Kartons und ein Rucksack – jedoch nicht meiner – fuhren eine Weile im Kreis. Nach weiteren fünf Minuten kam eine nette ältere Frau vom Flughafen vorbei und meinte, es sei vielleicht gut den Koffer als „missing“ zu melden. Sie begleitete mich also zum Jetstar Schalter und weil niemand da war, rief ich die völlig nicht hilfreiche Hotline an. Der Mann an der Hotline ließ mich frustriert zurück und ich versuchte mich geistig darauf vorzubereiten, nur in meiner Flugkleidung (Tshirt, super dünne Hose und Flipflops) durch das 15 Grad kalte und regnerische Auckland zu laufen. Wenn der Rucksack nicht mehr auftaucht, dann bin ich aufgeschmissen. Like really fuuuucked, quasi.

Mit leicht feuchten Augen lief ich ein letztes Mal hoffnungslos zurück zum Kofferband. Und dann kam eine Jetstar Mitarbeiterin vorbei und fragte allen Ernstes, ob ich noch auf meinen Koffer warte. Ja?! Ob mein Rucksack so ähnlich aussieht wie der traurige Rucksack auf dem Kofferband. Ja?! Sie lächelte und sagte die magischen Worte: Ich habe Ihren Rucksack.

Haaaalelujah! Die Kurzversion: ein Ehemann sollte den Koffer seiner Frau mitnehmen und so griff er den ersten rot-grauen Rucksack, der vorbei kam. Meinen. Seine Frau hat ihm für’s Verwechseln aber scheinbar die Hölle heiß gemacht, denn er entschuldigte sich überschwänglich für mindestens zehn Minuten. Letztlich konnte ich also doch in Jeans, Jacke und warmen Schuhen meine Zeit in Neuseeland beginnen.

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